„Kuckuckskinder“ viel seltener als gedacht 

Mindestens 10 % der Kinder sollen angeblich nicht von dem Mann abstammen, der sich als Vater betrachtet, also sogenannte Kuckuckskinder sein. Diese Quote ist jedoch wohl weit übertrieben und die Studien, auf die sie sich gründen, nicht seriös. Quelle: Kuckuckskinder sind viel seltener als gedacht – SPIEGEL ONLINE

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Verwesen im Dienste der Wissenschaft – Süddeutsche.de

Die Süddeutsche Zeitung berichtet im Wissensteil vom vergangenen Samstag über ein etwas bizarr erscheinendes, aber für unser Fach doch wesentliches und spannendes Thema, nämlich die systematische Erforschung der postmortalen Zersetzungsvorgänge an menschlichen Leichen:

Verwesen im Dienste der Wissenschaft – Wissen – Süddeutsche.deIn „Bodyfarmen“ in den USA legen Forensiker menschliche Leichen ab und erforschen, wie Mikroben, Pilze und Würmer die Körper zerfressen. So wollen sie den Todeszeitpunkt bei Mordfällen besser bestimmen können.

 

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Bayern: Mehr Drogentote durch „Legal Highs“

„Legal Highs“ ist ein Ausdruck für synthetische Cannabinoide, so wie „Spice“ oder „Badesalz“. Klingt harmlos, geradezu verniedlichend – so als wären die Substanzen nicht nur legal, sondern auch ungefährlich. Sie sind es aber nicht: „Die teils undefinierbaren Mischungen bereiten den Drogenfahndern mehr Sorgen als Kokain – und sie fordern immer mehr Menschenleben.“

Quelle: Bayern: Mehr Drogentote durch „Legal Highs“ – München – Süddeutsche.de

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Fall Barschel: Rechtsmediziner hält Suizid für Todesursache Uwe Barschels | ZEIT ONLINE

Der Fall Uwe Barschel ist gesellschaftsgeschichtlich wie kriminalgeschichtlich interessant. Nach vielen Jahren hat sich nun der ehemalige Direktor des Hamburger Instituts, Prof. Janssen, der damals die Obduktion durchführte, in der ZEIT zu dem Fall geäußert.

Quelle: Fall Barschel: Rechtsmediziner hält Suizid für Todesursache Uwe Barschels | ZEIT ONLINE

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Kindstötungen

SpiegelOnline berichtet über die Ergebnisse einer aktuellen Studie zu Tötungsdelikten an Kindern. Sie sind nicht wirklich überraschend: Kindstötungen: Täter meist Mütter, Väter oder deren Lebenspartner – SPIEGEL ONLINE

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Spurensuche

Biologische Spuren spiele eine große und wichtige Rolle bei der Aufklärung von Kriminalfällen. Allerdings sind dies Spuren teilweise nur schwer durch das unbewaffnete menschliche Auge zu entdecken, weshalb optische Hilfsmittel wie Tatortleuchten mit verschiedenen Wellenlängen und Filtern sowie Infrarotfotografie als Hilfsmittel eingesetzt werden können. In einer nun veröffentlichen Studie haben wir zahlreiche biologische Spuren in unterschiedlichen Verdünnungen auf den unterschiedlichsten Unterlagen mit optischen Methoden untersucht. Die Ergebnisse wurden im Int J Legal Med publiziert:

V. Sterzik, S. Panzer, M. Apfelbacher, M. Bohnert (2015) Searching for biological traces on different materials using a forensic light source and infrared photography. Int J Legal Med (published online) DOI 10.​1007/​s00414-015-1283-2

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Die Trocknungszeit menschlichen Speichels

Die Zeit, die ein Fleck ausgespuckten Speichels braucht, bis er angetrocknet ist, war vor einiger Zeit Gegenstand eines Gutachtens in einem Strafverfahren. Die damals angestellten Untersuchungen und ihre Ergebnisse sind Thema einer eben erschienenen Publikation aus unserem Institut:

Jellinghaus K, Blässer L, Scheller C, Bohnert M: Über die Trocknungszeit menschlichen Speichels. Arch Kriminol 235: 99 – 109 (2015)

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Hirntod und Organspende: Ethikrat streitet über Definition – SPIEGEL ONLINE

Was ist Leben? Wann endet es? Wann ist der Tod eingetreten? Je mehr man über das Leben und das Sterben weiß, desto schwieriger wird es, Antworten auf diese so scheinbar einfachen Fragen zu finden.

Hirntod und Organspende: Ethikrat streitet über Definition – SPIEGEL ONLINE.

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Stellenausschreibung

Am Institut für Rechtsmedizin der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist zum 01.07.2015 eine Vollzeitstelle als

Assistenzärztin/-arzt in Weiterbildung zur/m Fachärztin/-arzt

zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach TV-L.

Wir suchen eine/n zuverlässige/n, verantwortungsbewusste/n Mitarbeiter/in mit Freude an forensischer Morphologie und kriminalistischem Denken. Ihre Tätigkeit umfasst: gerichtliche Obduktionen, Kremationsleichenschauen, Untersuchung lebender Gewaltopfer, Tatortbesichtigungen, forensisch-histologische Gutachten, schriftliche Aktengutachten (Verkehrsdelikte, Körperverletzungsdelikte, Kausalzusammenhänge) sowie mündliche Gutachten vor Gericht.

Wir erwarten Interesse an selbständigem, wissenschaftlichem Arbeiten und Engagement in der Lehre. Vorausgesetzt werden Teamfähigkeit, Beherrschung der deutschen Sprache sowie Führerschein. Bereits abgeleistete Weiterbildungsabschnitte in Pathologie und Psychiatrie sowie abgeschlossene Promotion sind erwünscht.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Universität Würzburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und ist daher ausdrücklich an Bewerbungen entsprechend qualifizierter Frauen interessiert. Die Stelle ist auch in Teilzeit besetzbar.

Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis 15.04.2015 bitte an michael.bohnert@uni-wuerzburg.de

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Rettungskräfte im Verkehr: Justiz meist zurückhaltend nach Unfällen – SPIEGEL ONLINE

Ein durchaus lesenswerter Artikel über die Ergebnisse einer Dissertation, die sich mit der juristischen Bewertung von Verkehrsunfällen bei Rettungseinsätzen beschäftigt: Rettungskräfte im Verkehr: Justiz meist zurückhaltend nach Unfällen – SPIEGEL ONLINE.

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