aerzteblatt.de – Zahl der Alkoholtoten in Bayern stagniert

„Nach Schätzungen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) sterben jährlich 74.000 Menschen in ganz Deutschland wegen Alkoholkonsums oder kombinierten Konsums von Alkohol und Tabak. Für Bayern ergäbe das rein rechnerisch eine Zahl von etwa 12.000 Menschen, die unter anderem an den Folgen von zu viel Alkohol gestor­ben sind. Eine genaue Statistik gibt es dazu nicht. Alkohol spielte zudem bei fast sieben Prozent aller im Freistaat begangenen Straftaten eine Rolle: Von den im Jahr 2016 insgesamt 614.520 Fällen passierten der Polizeilichen Kriminalstatistik zufolge 41.430 unter Alkoholeinfluss. Zudem waren gut 36 Prozent aller Gewaltdelikte von betrunkenen Tatverdächtigen begangen worden.“

Quelle: Zahl der Alkoholtoten in Bayern stagniert – Deutsches Ärzteblatt

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Plötzlicher Herztod

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet über das Risiko des plötzlichen Herztodes beim Sport und zitiert eine Studie des Herzzentrums Zürich, welche bei der Jahrestagung des Deutschen Gesellschaft für Kardiologie vorgestellt wurde. Demnach sind vor allem ambitionierte Freizeitsportler betroffen, weniger Berufssportler.

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Forensikerin Nina Hagner: „Blut spritzt nie linear“ – Gesellschaft – Süddeutsche.de

Die Wochenend-Ausgabe der Süddeutschen enthält einen Artikel über eine Blutspurenmuster-Analytikerin des Landeskriminalamts Berlin:

 

Schwache Gewalt erzeugt dicke Kleckse, feiner Sprühnebel spricht für unbändige Kraft: Nina Hagner untersucht Blutspuren am Tatort und löst so die kniffligsten Fälle.

Quelle: Forensikerin Nina Hagner: „Blut spritzt nie linear“ – Gesellschaft – Süddeutsche.de

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DNA-Spuren sollen Herkunft von Tätern preisgeben – Wissen – Süddeutsche.de

Die Polizei will künftig aus DNA-Proben am Tatort auf Hautfarbe und Aussehen von Verdächtigen schließen. Doch das Verfahren birgt große Risiken und ist umstritten.

Quelle: DNA-Spuren sollen Herkunft von Tätern preisgeben – Wissen – Süddeutsche.de

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Gutachten in privatem Auftrag

Aus gegebenem Anlass möchte ich auch an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir prinzipiell auch Gutachten in privatem Auftrag erstatten. Für diese gilt aber – ebenso wie bei Gutachten für Justiz und Polizei – dass wir nicht eventuellen inhaltlichen Wünschen unserer Auftraggeber, sondern der Wahrheit verpflichtet sind. Wir erstatten diese Gutachten neutral, ohne Ansehen der Person, nach bestem Wissen und Gewissen,  nicht tendenziös oder gar parteiisch und lassen uns nicht instrumentalisieren. Dies kann dazu führen, dass ein Gutachten nicht den Erwartungen oder Wünschen der privaten Auftraggeber entspricht.

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Rechtsmedizin in Schleswig-Holstein

Ein Artikel aus der SHZ über die Situation der Rechtsmedizin in Schleswig-Holstein:

Das Land stärkt seine Rechtsmedizin: Für das Institut am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein gibt es künftig eine jährliche Finanzspritze in Höhe von 970.000 Euro. Das wird Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) am Montag bei einem Besuch der Rechtsmedizin auf dem Campus in Kiel offiziell bekannt geben.

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Oberarztstelle zu besetzen

Am Institut für Rechtsmedizin der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist zum 01.05.2017 eine neu geschaffene, unbefristete Vollzeitstelle als

Oberärztin/Oberarzt

zu besetzen. Die Vergütung erfolgt nach TV-L. Eine Verbeamtung ist möglich.

Ihre Tätigkeit umfasst neben der Durchführung von gerichtlichen Obduktionen, Kremationsleichenschauen, Untersuchungen lebender Gewaltopfer, Tatortbesichtigungen, forensisch-histologischen Gutachten, schriftlichen Aktengutachten und der Erstattung mündlicher Gutachten vor Gericht die verantwortliche ärztliche Organisation des Sektionstraktes sowie die Supervision und Ausbildung der Assistenzärztinnen/ärzte.

Wir suchen eine/n zuverlässige/n, verantwortungsbewusste/n Mitarbeiter/in mit Freude an forensischer Morphologie und kriminalistischem Denken. Vorausgesetzt werden abgeschlossene Weiterbildung als Ärztin/Arzt für Rechtsmedizin, Promotion, exzellente Beherrschung der deutschen Sprache und eine gültige Fahrerlaubnis.

Ausschreibungstext an der Jobbörse der Universität Würzburg

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UV-Fluoreszenz von Knochensägeflächen

Die Einschätzung der Liegezeit von Knochenfunden ist eine große Herausforderung in der rechtsmedizinischen und anthropologischen Praxis. Die Umweltbedingungen, denen die Knochen ausgesetzt waren, können sehr stark variieren und beeinflussen deren Erhaltungszustand. Da eine Knochenliegezeit von wenigen Jahren bis Jahrzehnten noch forensisch interessant sein kann, weil möglicherweise Ermittlungen wegen eines Kapitaldelikts durchgeführt werden müssen, muss das Liegealter der Knochen möglichst sicher eingeschätzt werden. Ein Verfahren hierfür ist die Bestimmung der UV-Fluoreszenz der Knochensägefläche. Mit diesem Thema beschäftigt sich eine aktuelle Publikation aus unserem Institut im International Journal of Legal Medicine:

Sterzik V, Jung T, Jellinghaus K, Bohnert M: Estimating the postmortem interval of huma skeletal remains by analyzing their optival behaviour. Int J Legal Med (published online 2016)

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„Kuckuckskinder“ viel seltener als gedacht 

Mindestens 10 % der Kinder sollen angeblich nicht von dem Mann abstammen, der sich als Vater betrachtet, also sogenannte Kuckuckskinder sein. Diese Quote ist jedoch wohl weit übertrieben und die Studien, auf die sie sich gründen, nicht seriös. Quelle: Kuckuckskinder sind viel seltener als gedacht – SPIEGEL ONLINE

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Verwesen im Dienste der Wissenschaft – Süddeutsche.de

Die Süddeutsche Zeitung berichtet im Wissensteil vom vergangenen Samstag über ein etwas bizarr erscheinendes, aber für unser Fach doch wesentliches und spannendes Thema, nämlich die systematische Erforschung der postmortalen Zersetzungsvorgänge an menschlichen Leichen:

Verwesen im Dienste der Wissenschaft – Wissen – Süddeutsche.deIn „Bodyfarmen“ in den USA legen Forensiker menschliche Leichen ab und erforschen, wie Mikroben, Pilze und Würmer die Körper zerfressen. So wollen sie den Todeszeitpunkt bei Mordfällen besser bestimmen können.

 

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