Kindstötungen

SpiegelOnline berichtet über die Ergebnisse einer aktuellen Studie zu Tötungsdelikten an Kindern. Sie sind nicht wirklich überraschend: Kindstötungen: Täter meist Mütter, Väter oder deren Lebenspartner – SPIEGEL ONLINE

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Spurensuche

Biologische Spuren spiele eine große und wichtige Rolle bei der Aufklärung von Kriminalfällen. Allerdings sind dies Spuren teilweise nur schwer durch das unbewaffnete menschliche Auge zu entdecken, weshalb optische Hilfsmittel wie Tatortleuchten mit verschiedenen Wellenlängen und Filtern sowie Infrarotfotografie als Hilfsmittel eingesetzt werden können. In einer nun veröffentlichen Studie haben wir zahlreiche biologische Spuren in unterschiedlichen Verdünnungen auf den unterschiedlichsten Unterlagen mit optischen Methoden untersucht. Die Ergebnisse wurden im Int J Legal Med publiziert:

V. Sterzik, S. Panzer, M. Apfelbacher, M. Bohnert (2015) Searching for biological traces on different materials using a forensic light source and infrared photography. Int J Legal Med (published online) DOI 10.​1007/​s00414-015-1283-2

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Die Trocknungszeit menschlichen Speichels

Die Zeit, die ein Fleck ausgespuckten Speichels braucht, bis er angetrocknet ist, war vor einiger Zeit Gegenstand eines Gutachtens in einem Strafverfahren. Die damals angestellten Untersuchungen und ihre Ergebnisse sind Thema einer eben erschienenen Publikation aus unserem Institut:

Jellinghaus K, Blässer L, Scheller C, Bohnert M: Über die Trocknungszeit menschlichen Speichels. Arch Kriminol 235: 99 – 109 (2015)

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Hirntod und Organspende: Ethikrat streitet über Definition – SPIEGEL ONLINE

Was ist Leben? Wann endet es? Wann ist der Tod eingetreten? Je mehr man über das Leben und das Sterben weiß, desto schwieriger wird es, Antworten auf diese so scheinbar einfachen Fragen zu finden.

Hirntod und Organspende: Ethikrat streitet über Definition – SPIEGEL ONLINE.

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Stellenausschreibung

Am Institut für Rechtsmedizin der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist zum 01.07.2015 eine Vollzeitstelle als

Assistenzärztin/-arzt in Weiterbildung zur/m Fachärztin/-arzt

zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet. Die Vergütung erfolgt nach TV-L.

Wir suchen eine/n zuverlässige/n, verantwortungsbewusste/n Mitarbeiter/in mit Freude an forensischer Morphologie und kriminalistischem Denken. Ihre Tätigkeit umfasst: gerichtliche Obduktionen, Kremationsleichenschauen, Untersuchung lebender Gewaltopfer, Tatortbesichtigungen, forensisch-histologische Gutachten, schriftliche Aktengutachten (Verkehrsdelikte, Körperverletzungsdelikte, Kausalzusammenhänge) sowie mündliche Gutachten vor Gericht.

Wir erwarten Interesse an selbständigem, wissenschaftlichem Arbeiten und Engagement in der Lehre. Vorausgesetzt werden Teamfähigkeit, Beherrschung der deutschen Sprache sowie Führerschein. Bereits abgeleistete Weiterbildungsabschnitte in Pathologie und Psychiatrie sowie abgeschlossene Promotion sind erwünscht.

Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Die Universität Würzburg strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und ist daher ausdrücklich an Bewerbungen entsprechend qualifizierter Frauen interessiert. Die Stelle ist auch in Teilzeit besetzbar.

Bewerbung mit den üblichen Unterlagen bis 15.04.2015 bitte an michael.bohnert@uni-wuerzburg.de

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Rettungskräfte im Verkehr: Justiz meist zurückhaltend nach Unfällen – SPIEGEL ONLINE

Ein durchaus lesenswerter Artikel über die Ergebnisse einer Dissertation, die sich mit der juristischen Bewertung von Verkehrsunfällen bei Rettungseinsätzen beschäftigt: Rettungskräfte im Verkehr: Justiz meist zurückhaltend nach Unfällen – SPIEGEL ONLINE.

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Frühjahrstagung der DGRM – Region Süd

Die Frühjahrstagung der Regionalgruppe Süd der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin findet am 5. und 6. Juni 2015 in Würzburg statt. Weitere Infos gibt es auf der Tagungshomepage.

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„Blutalkoholtest beibehalten“

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) wendet sich gegen die Forderung der Gewerkschaft der Polizei, den Blutalkoholtest als Beweismittel für Trunkenheitsfahrten generell entfallen zu lassen.

via „Blutalkoholtest beibehalten“ – B.A.D.S. (Bund gegen Alkohol und Drogen im Strassenverkehr).

Dieser Stellungnahme kann man aus rechtsmedizinischer Sicht uneingeschränkt zustimmen.

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IALM-Tagung

Zurück vom 23rd Congress of the International Academy of Legal Medicine. Interessante Begegnungen, wechselnd spannende Vorträge, viele Eindrücke, die es zu verarbeiten gilt. Die Teilnahme hat sich jedenfalls gelohnt.

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Alkohol und Fahrrad

Wer als  Kraftfahrer in Deutschland unterwegs ist, begeht ab einer Blutalkoholkonzentration von 0,5 ‰ eine Ordnungswidrigkeit. Wer 1,1 ‰ oder mehr Alkohol im Blut hat, gilt als absolut fahruntüchtig. Für Radfahrer hingegen gelten andere Grenzwerte: Als absolut fahruntüchtig gilt ein Radfahrer erst dann, wenn er 1,6 ‰ oder mehr Alkohol im Blut hat. Einen Grenzwert für eine Ordnungswidrigkeit gibt es erst gar nicht. Diese Regelung ist seit Jahren umstritten; das Thema ist auf dem diesjährigen Deutschen Verkehrsgerichtstag endlich auf der Tagesordnung, wie auch SpiegelOnline berichtet: Alkohol und Fahrrad: Experten fordern 1,1-Promillegrenze – SPIEGEL ONLINE.

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